Positives MPU Gutachten kaufen

Positives MPU Gutachten kaufenDie Medizinisch-psychologische Untersuchung gibt es seit dem Jahre 1954 in Deutschland. Das Gutachten dient dazu, die Fahreignung des jeweiligen Prüflings festzustellen bzw. abzuwägen ob die Gefahr besteht, dass die Person in alte Verhaltensmuster zurückfällt. Da solch ein positives MPU Gutachten mit relativ hohen Kosten versehen ist, versuchen die Betroffenen Personen häufig andere Wege, die nicht so zeit- und kostenintensiv sind. Die erste Suchanfrage im Internet lautet diesbezüglich häufig „MPU kaufen“ oder „kann man ein positives MPU Gutachten kaufen„. Ob das möglich ist und ob es andere, inoffizielle Wege gibt, erfährst du hier.

MPU kaufen – ist das überhaupt möglich?

Unabhängig davon, ob das ganze rechtskonform ist (ist es nicht), muss es natürlich einen Anbieter geben, der sich auf so etwas spezialisiert. Und dieses gibt es nicht – zumindest nicht in Deutschland. Es ist also kurz gesagt nicht möglich, eine MPU zu kaufen. Und selbst wenn es unseriöse Anbieter dafür geben würde, würde man sich auf extrem dünnen Eis bewegen und es drohen weitere Konsequenzen und Strafen. Denn ein positives MPU Gutachten zu kaufen ist nicht legal. Aber es gibt theoretisch andere inoffizielle Wege, seinen Führerschein wiederzubekommen.

Führerschein aus dem EU Ausland

Ein inoffizieller Weg, seinen Führerschein wiederzubekommen, ist der Führerschein aus dem EU-Ausland. Hier versuchen die betroffenen einfach einen Führerschein in einem anderen europäischen Land als Deutschland zu sichern. Dieses Verfahren ist aber mindestens genauso aufwendig, wie eine „gewöhnliche“ MPU und hier gibt es gewisse Auflagen, die erfüllt sein müssen, damit man überhaupt seinen Führerschein im EU-Ausland machen kann. Es darf unter anderem in Deutschland keine Sperre bestehen. Darüber hinaus muss ein fester Wohnsitz im jeweiligen Land von über 6 Monaten nachgewiesen werden. Wie du sehen kannst, besteht hier nicht nur ein finanzieller hoher Kostenaufwand sondern auch einen ziemlich zeitintensiver Aufwand. Je nach Umständen kann man auf normalen Wege ein positives Gutachten bereits nach 6 Monaten erhalten. Man hat hier also weder deutliche Zeit-, noch deutliche Kostenvorteile.

Verjährung der MPU

Die wahrscheinlich kostengünstigste aber dafür zeitintensivste Alternative ist die Verjährung der MPU. Rein juristisch gesehen gibt es eigentlich keine Verjährungsfrist. In der Fahrerlaubnisverordnung ist nämlich festgehalten, dass Anordnungen der Straßenverkehrsbehörde nicht verjähren können. Entscheidend ist hier die sogenannte Tilgungsfrist, bei man im Prinzip einfach so lange wartet, bis der jeweilige Eintrag aus der Akte gelöscht wird und nicht mehr weiterverwendet werden darf.

Doch wie lange dauert das ganze Prozedere? 

Der Betroffene darf sich im Straßenverkehr 5 Jahre nicht auffällig zeigen. Nach dem 5. Jahr bzw. mit dem 6. Jahr beginnt dann die 10-jährige Verjährungsfrist. Ist diese Zeit verstrichen, besteht für den Betroffenen die Möglichkeit seinen Führerschein wieder neu zu beantragen. Zu den 5 Jahren sei allerdings noch gesagt, dass man hier auch nicht als Radfahrer auffallen darf.

MPU verhindern durch einen Anwalt?

Immer wieder kommen Betroffene auch auf die Idee, die Anordnung der MPU mit rechtlichen Mitteln anzufechten. Doch auch das, ist auf keinen Fall eine gute Idee. Zuerst einmal entsteht hier ebenfalls ein hoher Zeit- und Kostenaufwand. Ein interessantes Urteil bezüglich der Thematik, kannst du dir hier mal anschauen. Zahlen auf dem Papier kann man einfach nicht schön reden. Wenn jemand mit beispielsweise 1,5 Promille im Auto angehalten wurde, dann muss man nun halt mal die Fahreignung in Frage stellen. Das Risiko eine Rückfalls, indem man diejenige Person im Gutglauben einfach wieder auf die Straße schickt, ist zu hoch. Um die Fahreignung ordnungsgemäß festzustellen, benötigt es einfach einem positiven MPU Gutachten. In Deutschland sieht nun mal die Rechtslage so aus. Deshalb verschwende am Besten gar keine Zeit mit diesem Gedanken.

Was ist nun zu empfehlen?

Wenn dir der Führerschein mehr oder weniger egal ist und du kein Problem damit hast 15 Jahre zu warten, kannst du dir natürlich Gedanken über die Verjährung machen. Dem ist aber nicht zu empfehlen, da 15 Jahre ein extrem langer Zeitraum ist und man nie weiß, was die Zukunft bringt. Auch ein EU-Führerschein ist nicht wirklich empfehlenswert. Der Kosten- und Zeitaufwand ist hier mindestens genauso hoch wie bei einer „normalen“ MPU. Unter gewissen Umständen kann sich ein EU-Führerschein vielleicht lohnen – aber in den meisten Fällen ist es eher Schwachsinn. Zumal allein gewisse Kriterien erfüllt sein müssen, damit man überhaupt einen EU Führerschein machen kann. Und da man keine MPU kaufen kann, ist der beste Wege immer noch die ordnungsgemäße medizinisch-psychologische-Untersuchung, auf die man sich am Besten so gut es geht vorbereitet. Mit einer guten Vorbereitung besteht man den MPU Test in der Regel auf Anhieb und muss sich keine großen Sorgen machen. Alle andere Alternativen sind nur mit viel Zeit und Stress verbunden. Weitere Informationen rund um den MPU Test erhältst du über den Link.